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Eosinophile Ösophagitis

Die eosinophile Ösophagitis ist eine immunvermittelte, chronisch-entzündliche Erkrankung der Speiseröhre.

Die Symptome sind ähnlich dem gastro-ösophagealen Reflux:

  • Schmerzen hinter dem Brustbein,
  • Schluckbeschwerden oder auch Schmerzen beim Schlucken,
  • Sodbrennen,
  • Bolusimpaktation („Steckenbleiber“).

Diese Symptome erfahren durch eine medikamentöse Therapie mit H2-Blockern und Protoneninhibitoren nur eine teilweise bzw. gar keine Besserung. Zusätzlich können Verdauungsbeschwerden (Blähungen, Schmerzen nach dem Essen etc.) auftreten. Als Langzeitfolge können sich Stenosen entwickeln.

Die Diagnose erfolgt indem während einer Ösophago-Gastro-Duodenoskopie zahlreiche Proben (Biopsien) entnommen werden. Diese Biopsien werden histologisch untersucht und weisen in den Zellen eingewanderte eosinophile Granulozyten (eine bestimmte Art von weißen Blutkörperchen) auf. Diese Granulozyten finden sich dann auch in den Proben im gesamten Ösophagus.

Trotzdem ist die Diagnose schwierig. Deshalb werden häufig Behandlungsversuche mit PPIs durchgeführt. Schlagen diese fehl, spricht das zusätzlich für eine eosinophile Ösophagitis. Außerdem müssen andere Gründe für das Vorhandensein eosinophiler Granulozyten in den Gewebsproben (Wurminfektionen, Gewebsneubildungen, andere allergische Reaktionen und entzündliche Erkrankungen des Verdauungstrakts) ausgeschlossen werden.

Die eosinophile Ösophagitis wird durch Allergene getriggert. Die Behandlung besteht deshalb auch aus einer Kombination von Allergenkarenz und Kortikosteroiden.

Auch nach einer erfolgreichen Behandlung kann eine eosinophile Ösophagitis immer wieder auftreten.

Das Beratungsteam von KEKS unterstützt euch gerne, wenn ihr Fragen habt oder nicht sicher seid.

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