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(Die Versetzung
des Magens in den Brustkorb)
Ist die Lücke in der Speiseröhre zu lang, um eine End-zu-End-Anastomose durchzuführen, ist eine größere Operation nötig, die oft Monate nach der Geburt durchgeführt wird, wenn das Kind kräftig genug ist.
Bis zu diesem
Zeitpunkt wird das Baby über einen künstlichen Mageneingang
ernährt (Gastrostoma). Der Speichel wird während dieser
Zeit abgesaugt (Schlürfsonde), oder die Ärzte legen
für den Speichelabfluß eine Speichelfistel. Dazu wird
das obere Speiseröhrenteil an die Halsaußenseite verlegt
und der Speichel fließt am Hals aus.
Als
Ersatz für die fehlende Speiseröhre wird der Magen in
den Brustkorb versetzt, man nennt dies eine gastrische Transposition.
Bei dieser Methode ist nur eine Anastomose (hier die Nahtverbindung
Magen/Speiseröhre) nötig - also nur eine Nahtstelle.
Dies ist ein Vorteil, da Nahtstellen im allgemeinen Risiken bergen.
Der Chirurg "löst" zuerst den Magen aus seiner
ursprünglichen Position und verlagert ihn durch das Innere
des Brustkorbs bis hoch in den Hals, wo er mit dem oberen Speiseröhrenende
zusammengenäht wird. Dazu sind meist 2 Schnitte nötig:
einen in der oberen Bauchregion und einen zweiten im Halsbereich,
dort wo Magen und Speiseröhre zusammengefügt werden.
Wurde beim Kind der Brustraum schon früher geöffnet,
z. B. um Fisteln zu schließen, wird oft der an derselben
Narbe wieder geöffnet.
Nach der Operation wird das Kind auf der Intensivstation überwacht,
beatmet und über eine Sonde ernährt. Schlucken muss nun gelernt
werden. Lässt das Röntgenbild erkennen, dass die Speiseröhre
an der Nahtstelle dicht ist, kann damit begonnen werden, mit flüssiger
Nahrung zu füttern.
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