Obwohl Ihr Kind im Mutterleib voll lebens- und entwicklungsfähig war,
lautet die Diagnose Ösophagusatresie, eine Lücke in der Speiseröhre.
(Ösophagus ist die Speiseröhre, sie transportiert die Nahrung vom Mund in den
Magen; Atresie nennt man einen angeborenen Verschluss von Hohlorganen und bedeutet im
griechischen "kein Durchgang")
Kommt ein Baby mit einer Ösophagusatresie auf die Welt kann nichts
vom Mund in den Magen gelangen, weder Nahrung noch Speichel -
der sich ja auch Mund bildet - und ständig unbewusst geschluckt
wird.
Babys mit einer Ösophagusatresie haben aber sehr oft noch ein anderes Problem:
eine Verbindung zwischen Luft- und Speiseröhre, eine tracheo-ösophageale
Fistel (Trachea - Luftröhre; Fistula - Rohr auf lateinisch). Das führt dazu,
dass Speichel, Nahrung oder Magensaft in die Lunge gelangen, verbunden mit schwersten
Atemproblemen; oder es gelangt über diese Verbindung Luft in den Magen und bläht ihn auf.
Die Überlebensfähigkeit
war im Mutterleib über den Blutkreislauf gesichert, ein chirurgischer
Eingriff ist nach der Geburt nötig, damit Ihr Kind überleben
kann. Die Art der Ösophagusatresie ist entscheidend für
die Operationsmethode.
Die verschiedenen Typen: