



















![]()



| Nikki | Martina | Sarah |
Mein Name ist Nikki und von Oktober 2009 bis Juni 2010 machte ich ein Praktikum bei Keks. Kurz vor dem Umzug des Keks Büros kam ich in Stuttgart an. Ich wusste, dass sich viel in den aufkommenden Monaten ändern würde und ich fühlte privilegiert, dass ich in einer der schwierigsten Zeiten des Vereins helfen konnte. Natürlich hatte ich Angst, da alles neu und fremd war aber die netten Keks Kollegen haben mich mit offenen Armen empfangen und ich habe mich mit ihnen sofort wohlgefühlt. Am Beginn meines Praktikums wohnte noch ein Keks-Kind und seine Mutter im Keks-Haus und dadurch erfuhr ich die Arbeit von Keks aus erster Hand. Ich war begeistert. Nach einigen Wochen war das Kind nach Hause entlassen, das Keks-Haus wurde geschlossen und der Umzug fing an. Danach folgte viel Heimwerken: Ausbauen; Schleppen, Einbauen, Wände pinseln, um einige Tätigkeiten zu nennen und nach einer Weile wurde das alte Keks-Haus leer und das neue Büro wurde fertig. Ich war stolz darauf, dass ich so viele Tätigkeiten angenommen habe, die ich nie zuvor gemacht habe wie Wände pinseln. Durch den Umzugs habe ich mehr Lebenserfahrung als vorher und ich habe mich auch persönlich entwickelt: trotz der Unsicherheit wollte ich offen bleiben und alle Tätigkeiten und jede Möglichkeit annehmen. Dadurch bin ich geduldiger, offener und hilfsbereiter geworden. Die Arbeit hat mir gut gefallen, da sie sehr variierte, lohnend war und die Stimmung war fast immer ausgelassen im Büro.
Während meiner Zeit bei Keks habe ich meine Kollegen, einige Freiwillige und ein paar Familie sehr gut kennengelernt. Ich erinnere mich besonders an Weihnachten, als es minus 20 Grad war und die Heizung im Büro kaputt gegangen ist. Derzeit war die "Keks Mutti" zum Besuch und wir haben uns einfach ins Taxi gesetzt, sind zum alten Keks-Haus gefahren, dort saßen wir dann auf dem Sofa nähten und strickten bei Glühwein und Lebkuchen! Wir haben stundenlang miteinander geredet und ich habe meine Zeit mit ihr in vollen Zügen genossen. Das Einzige, das besonders schwierig für mich war, war Leute kennenzulernen und Freunde in Stuttgart zu finden. Zum Glück entdeckte ich eine Gruppe auf Facebook, die für Ausländer in Deutschland gegründet wurde und eine Frau hat mit mir Kontakt aufgenommen. Über Wochen haben wir uns besser kennengelernt und die Stadt auch zusammen entdeckt. Sehr langsam habe ich noch mehr Leute kennengelernt, die jetzt gute Freunde von mir sind. Wir haben sehr viel zusammen gemacht und ich hatte das Gefühl das ich nach Stuttgart gehöre. Die Angst und Ungewissheit war bald nicht mehr da und “Stuggi” ist wie meine zweite Heimat geworden. Die Stadt ist eine der schönsten, die ich besichtigt habe und Esslingen ist besonders einzigartig. Stuttgart erfüllt jeden Wunsch: gleich in der lebendigen Stadtmitte kann man auch Ruhe an einigen Orten genießen. Meine Lieblingssehenswürdigkeit in Stuttgart ist die Wilhelma. Wievielmal ich den Tiergarten besichtigt habe, erinnere ich mich nicht mehr! Als ich zurück nach England fliegen musste, war ich sehr traurig, dass ich mich von meinen herrlichen Kollegen verabschieden musste. Vor Allem denke ich auch, dass ich immer ein bisschen traurig sein werde, dass ich nicht mehr bei Keks arbeite und nicht mehr in Stuttgart wohne. Mein “Auslandsjahr” war sicher das beste Jahr meines Studiums.
Bei Fragen kannst du dich gerne bei mir per E-Mail melden:
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Mein Name ist Martina und ich habe ein Praktikum bei Keks von September 2010 bis Januar 2011 gemacht.

Ich verlasse Stuttgart voll von schönen Erfahrungen und Erinnerungen. Ich finde mein Aufenthalt in Deutschland sehr positive für meine persönliche Entwicklung, da ich die Gelegenheit gehabt habe, die deutsche Mentalität, Kultur, schwäbisches Essen und Bräuche kennenzulernen. Wie jeder Anfang war auch dieser Beginn nicht einfach für mich. Freundliche Kollegen haben mir aber viel geholfen, mich in der neuen Umgebung zu Recht zu finden und mich heimisch zu fühlen. Man hat immer Angst, weil man niemand kennt und es ist noch schwieriger im Ausland wegen der Sprache. Ich habe mich entschieden, meine Angst zu überwinden und das neue unbekannte Leben zu genießen. Man lernt aus jeder Erfahrung, ob sie gut oder nicht so gut ist. Ich kann sagen, dass ich eine wunderschöne Zeit in Stuttgart erlebt habe. Es gibt viele Sachen, die man hier machen kann.
Ich habe ein Stück der deutschen Geschichte entdeckt, als ich das Mercedes Benz Museum besucht habe. Das war eine erstaunliche Erfahrung, eine Reise in die Vergangenheit Deutschlands. Man lernt viel über die sozialen und wirtschaftlichen Bedingungen und kann beobachten wie das Automobil entwickelt wurde.
Die Feste, die ich hier erlebt habe, haben mir die deutsche Kultur in einem neuen Licht erscheinen lassen. Lederhose und Dirndl sind das untrennbare Teil der Deutschen. Volksfestumzug hat mir ermöglicht, einen Blick auf das traditionelle Deutschland zu werfen.
Das schwäbische Essen gehört unbedingt zur Hauptstadt der Schwaben. Es gibt viele Leckereien in ihre Küche. Traditionelle Würste, Schnitzel, Maultaschen oder Spätzle muss man probieren und den Geschmack der Schwaben entdecken. Ich habe mich sehr gefreut, als ich ein Kochbuch mit schwäbischen Rezepten von meinen Kollegen als Verabschiedungsgeschenk bekommen habe.
Außerdem kann man hier „night life“ in vollen Zügen genießen. Es gibt hier sehr viele Clubs und Kneipen, in denen man viel Spaß haben kann. Im Sommer es ist besonders gut, wenn man im Biergarten sitzt und die Sonne genießt. Was hat mir besonders gefallen, ist eine Bar „Sky Beach“, die im Zentrum der Stadt (auf der Königstraße)sich befindet.
Dank Keks habe ich mich sehr wohl in Deutschland gefühlt. Die netten Kollegen sind sehr hilfsbereit und es herrscht eine freundliche Atmosphäre im Büro.

Ich heiße Sarah und ich komme aus London. Ich besuche gerade KEKS (zwar meinen ehemaligen Chef, Stefan) und ich verbringe das Wochenende bei ihm. Seit ich mein Arbeitspraktikum bei KEKS gemacht habe, fühle ich mich immer zu Hause in Stuttgart. Wenn ich kann, besuche ich KEKS und erinnere mich an diese schöne Zeit, die ich dort verbracht habe.
Ich erinnere mich, obwohl ich am Anfang ganz wenig Deutsch verstanden und gesprochen habe, waren alle Mitarbeiter immer geduldig. Wenn ich jetzt überlege, amüsierte ich mich, weil ich mich an ´Schwabisch´ gewöhnen musste.
Ich musste auch ganz oft nach England wegen meiner Tochter fahren, und KEKS hat mich sehr unterstützt. KEKS hat mir sofort gefallen, da alle immer freundlich und mir sympathisch waren.
Die Kinder, die ich kennengelernt habe, waren auch lustig. Sie haben versucht, mich in Deutsch zu unterrichten! Arbeit bei KEKS war auch abwechslungsreich! Manchmal (besonders wenn das Wetter gut war) habe ich im Garten gearbeitet, auch habe ich Flyer ausgetragen. Wenn es viel Arbeit gab, habe ich im Büro geholfen. Aber was mir am besten gefallen hat… auf jeden Fall Tannenbäume zu verkaufen (das machte jede Menge Spaß)….für das Bundestreffen (ein Kongress) Dinge zu vorbereiten und mit Familien zu arbeiten.
Bei KEKS habe ich viele Familien kennengelernt und bin noch in Kontakt mit einigen. Ich fand es damals echt schön, dass wir zusammen mit Familien gefrühstückt haben.
Eigentlich vor 4 Jahren wurde es mir klar, dass KEKS wie ein zweites zu Hause wäre. Als ich wieder nach England umgezogen bin, bin ich mit einer weinenden und einer lachenden Auge zurück gefahren, weil ich meine neue Familie nicht hinterlassen wollte.
Mittlerweile wenn ich KEKS besuche, ist alles ganz anders, vielleicht weil sie jetzt in einem Büro bleiben. Die Stimmung ist noch schön, aber es wird bestimmt viel besser, wenn das neue KEKS-Haus aufgebaut wird. Ich freue mich sehr darauf, das Haus zu sehen und mich mit Familien wieder in KEKS-Haus zu treffen.
Copyright © KEKS e.V. 2012. Alle Rechte vorbehalten.