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Unsere kleine Leonie wurde nach einer komplizierten Schwangerschaft 2007 in Berlinmit einer Speiseröhrenfehlbildung geboren. Wir waren völlig geschockt nach der Diagnose, da wir nicht wussten, was dies bedeutet.
Die Ärzte in der Klinik erklärten uns, dass sie sofort operieren müssten, da Leonie sonst ersticken würde. Wir willigten sofort ein. Was sollten wir auch sonst tun. Alles klang ja recht plausibel. Sie würden Leonie den Brustkorb öffnen und dann die beiden Enden der unterbrochenen Speiseröhre miteinander verbinden. Wir seien schließlich in einer Klinik, die sich gut auskennt. Da waren wir erst mal etwas beruhigt.
Doch die Operation misslang. Die Speiseröhre war nicht dicht. Es folgten Intensivstation über Wochen, lebensbedrohliche Situationen und ein Bangen um Leonies Leben. Eine Operation kam nach der anderen, bis wir nach der sechsten missglückten Operation verzweifelt waren und durch einen Ratschlag innerhalb der Klinik auf die Organisation KEKS aufmerksam wurden.
Bei KEKS verstand man schnell und handelte. Dort gibt es Leute, die wissen, was das alles bedeutet. Wir konnten alle unsere Sorgen und Ängste loswerden und bekamen endlich ausführliche und umfassende Informationen zum Krankheitsbild und den möglichen Operationswegen. Wir verspürten wieder etwas Hoffnung. Leonie wurde ins Olgahospital nach Stuttgart verlegt, das eng mit KEKS zusammenarbeitet. Dort funktionierte alles Hand in Hand. Wir waren erstaunt.
Nach einer weiteren schweren Operation war die Speiseröhre von Leonie endlich dicht. Und nach einigen Wochen begann sie zu trinken. Endlich gab es Hoffnung, dass Leonie einmal würde essen können. Wir wohnten in dieser Zeit im Haus von KEKS und wurden dort liebevoll betreut. Auch eine andere Familie, mit der wir uns austauschen konnten, haben wir in dieser Zeit kennen gelernt. Dabei erfuhren wir, dass diese Familie eine schreckliche Zeit hinter sich hatte, bis auch sie in Stuttgart Hilfe bekam. Schon nach vier Wochen konnten wir nach Hause entlassen werden.
Zu Nachsorgeterminen und Dehnungen an der Speiseröhre sind wir bereits mehrmals wieder nach Stuttgart gefahren. Das KEKS-Haus, wie es genannt wird, stand uns jederzeit offen. Ganz besonders hat uns dort der tägliche Umgang mit den Mitarbeitern und der KEKS-Kinderkrankenschwester geholfen, die uns mit all ihren Erfahrungen beigebracht haben, wie wir mit unserem „noch nicht ganz gesunden“ Kind zurechtkommen konnten.
Wir sind unendlich froh, dass es KEKS gibt und wollen gar nicht wissen, wo wir ohne KEKS heute wären und wie es um Leonie sonst stünde.
Familie Thaege aus Berlin
Die Geschichte des Angelino Klinke lesen Sie hier:
Ausschnitt:
Am 17. 12. 2004 erblickte mein Sohn Angelino im Krankenhaus Naumburg das Licht der Welt. Kurz nach der Entbindung stellte sich heraus, dass bei meinem kleinen Sohn eine Speisemöhrenfehlbildung vorlag. Er musste dringend in ein anderes Krankenhaus verlegt werden. Weiterlesen
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