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Bei Betroffenen treten Verätzungen der Speiseröhre und des Magens fast immer durch versehentlich geschluckte Säuren oder Laugen in Form von Putz- oder Reinigungsmitteln auf.
Die Schleimhaut und die Muskelwände der Speiseröhre werden angegriffen, dem Magen droht eine Schädigung. Nach dem Unfall stellt sich (neben Schmerzen im Mund- und Rachenraum) auch eine Schluckunfähigkeit ein. Es kommt zu einem Gewebezerfall der Speiseröhre, sie schwillt an.
Die Zellen der Speiseröhre verändern sich und bilden nach dem Abschwellen der Schleimhäute Engstellen (Stenosen) und Narben in der Speiseröhre, was wiederum das Schlucken sehr erschwert oder sogar unmöglich macht.
Nachdem sich das angegriffene Gewebe in der Speiseröhre gefestigt hat, wird der Arzt versuchen, die Engstellen (Stenosen) zu dehnen (Bougierung).
In manchen Fällen reicht diese Behandlung jedoch nicht aus, so dass sich die Betroffenen mit den gleichen Problemen konfrontiert sehen wie jene mit einer angeborenen Speiseröhrenfehlbildung.
Gerne können Sie sich von uns helfen lassen, die schwierige Zeit der Reha-Phase zu überstehen.
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