• gallery/Ansgar.jpg
  • gallery/Lea.jpg
  • gallery/Modou_1.jpg
  • gallery/Modou_Mwaura.jpg
  • gallery/Mwaura+Brot.jpg
  • gallery/Mwaura+Rita 2.jpg
  • gallery/Mwaura_Stefan.jpg
  • gallery/PICT0113.jpg
  • gallery/SebastianAnsgar.jpg
  • gallery/Shari.jpg
  • gallery/katharina.jpg
  • gallery/laura.jpg
  • gallery/leon.jpg
  • gallery/leoni.jpg
  • gallery/neil.jpg
  • gallery/neuShari.jpg
  • gallery/ylva.jpg

Das Dumping-Syndrom

Unter Dumping-Syndrom versteht man eine sogenannte Sturzentleerung flüssiger und fester Nahrung vom Magen in den Dünndarm. Dieses Problem tritt manchmal nach gastrischer Transposition und Anti-Reflux-Operation, insbesondere bei Nissen-Fundoplikatio auf. Der Begriff "to dump" ist abgeleitet vom englischen plumpsen, was das Krankheitsbild bildlich beschreibt. Eine Störung des Magenausgangs (Pylorus) ist meist die Ursache. Der zu stark konzentrierte Speisebrei reizt den Dünndarm, dieser Druck führt zu einem vermehrten Wassereinströmen in den Dünndarm.

Es handelt sich um eine Magen-Darm-Kreislauf-Symptomatik, die Anzeichen können sein: Übelkeit, Erbrechen, Blässe, Schweißausbruch, Völle- und Druckgefühl im oberen Bauchbereich und Stuhldrang. Diese Symptome treten unmittelbar nach dem Essen auf und können bei Kindern bis zur Nahrungsverweigerung führen. Durch die schlagartig aufgenommenen Kohlenhydrate tritt erst eine Überzuckerung und dann eine Unterzuckerung ein.

Die Folgen des Dumping-Syndroms können sein: Nahrungsverweigerung, Essstörung, Fehlverdauung, Mangel an einzelnen Nährstoffen, mangelnde Gewichtszunahme, Kleinwuchs, Langzeitschäden des Gehirns.

Ein sogenannter oraler Glukose-Toleranz-Test gibt Aufschluss über das Syndrom.

Durch entsprechende Ernährung (Dumping-Diät) können die Dumping-Symptome verschwinden: Häufige, aber kleine Mahlzeiten, Milch und Zucker vermeiden, möglichst langkettige Kohlenhydrate verwenden (Stärke), Flüssigkeiten nicht zu den Mahlzeiten sondern zwischen den Mahlzeiten einnehmen. Die Getränke sollten frei von Kohlehydraten sein und dürfen nicht mit Zucker gesüßt werden.

Diese Diät muss aber individuell auf das Kind abgestimmt werden.

Copyright © KEKS e.V. 2012. Alle Rechte vorbehalten.